Um den Namen Kochenbas kursieren die wildesten Gerüchte – warum und wie er entstanden sei. Hier nun die offizielle und einzig wahre Geschichte:

In den frühen Tagen der Kochenbas wurde die Weinstube von der Familie Koch am Rande der Stadt in den Weinbergen betrieben. Die umliegenden Winzer waren zum Teil mit der Wirtin Frau Koch verwandt. Und zur Mittagszeit oder am Abend wenn Hunger und Durst besonders groß waren gingen die Winzer zu Ihrer Kusine ein Viertele trinken. Häufig hörte man: „Wir gehen zur ‚Bas zur ‚Kochenbas’“.






Eine weitere historische Überlieferung schildert den Grund, weshalb die Schankzeiten der Weinstube verlängert wurden. Ganz in der Nähe der Kochenbas wohnte der Hofschneider, der dank reichlicher Beschäftigung, häufig spät heimkehrte. Trotz vorgerrückter Stunde hatte er immer wieder Lust auf ein Viertele - was ihm verwehrt blieb. Eines Tages klagte er sein Leid seinem Dienstherrn, der ein Einsehen hatte und die Schankzeiten verlängerte.